Anno 1800: Eindruck der Open Beta

Nach etwa zwei Monaten Wartezeit gibt es nun die offene Beta für Anno 1800 – endlich! Ich habe mir das Ganze natürlich angeschaut und das ist mein Eindruck.

Bereits der erste technische Test von Anno 1800 konnte mich vollends überzeugen. Kein Wunder also, dass ich dort und in die Closed Beta eine Menge Spielstunden gesteckt habe, um jede soweit erkennbare Facette zu entdecken. Die Zeit zwischen Closed und Open Beta, also etwa zwei Monate, zog sich entsprechend. Nun lässt sich der Titel endlich wieder spielen und dieses Mal sogar optimiert und mit einigen Verbesserungen. Immerhin soll es die fast finale Version widerspiegeln.

Ich habe mir also auch die Open Beta schon etwas genauer angeschaut und – wer hätte es gedacht – ein paar Stunden investiert. In der nun offenen Testphase, die noch bis Sonntag, den 14. April 2019 geht, ist erstmals die Kampagne enthalten. Zwar nicht in vollem Umfang, aber immerhin das erste Kapitel. So erfahren wir, worum sich die Geschichte des Spiels dreht und können bereits erste Charaktere kennenlernen. Grob zusammengefasst geht es darum, dass unser Vater in Haft verstorben ist. Unsere Schwester benötigt nun unsere Hilfe dabei, aufzuklären, welche mysteriösen Umstände zum Tod geführt haben. Allerdings ist da auch noch unser nicht ganz so lieber Onkel, der uns mächtig die Tour vermasseln möchte. Unsere Aufgabe ist es also auch, sich um die Fehde innerhalb der Familie zu kümmern.

Insgesamt ist das Ganze spannend aufgezogen. Neben den einfachen Dialogen, die oben rechts als kleines Fenster stattfinden, gibt es auch noch Weitere. Diese finden dann in kurzen Zwischensequenzen statt, die einfach nur toll inszeniert wurden. Dazu tun die Synchronsprecher ihr Übriges. Nach etwa drei Spielstunden – variiert, je nachdem wie schnell man die Ziele erledigt – ist das erste Kapitel dann auch schon vorbei. Die Geheimnisse können erst zum Release am 16. April 2019 aufgedeckt werden. Nichts desto trotz gibt es noch den vollständigen Multiplayer-Modus sowie das Endlosspiel im Umfang der Beta. Diese sind lediglich im möglichen Fortschritt limitiert. Wie auch schon in der Closed Beta ist bei der dritten, von fünf, Bevölkerungsstufen Schluss.

Dafür merkt man deutlich den Polishing-Unterschied im Vergleich zur geschlossenen Testphase. Wer nun beispielsweise High-End-Hardware verbaut hat, kann nun auch problemlos auf Ultra spielen. Dieses Mal gibt es keine Framedrops oder Ruckler, sofern man die entsprechende Hardware sein Eigen nennt. Auch die vielen Verbesserungen, Optimierungen, Fehlerbehebungen und Balancing-Arbeiten sind deutlich spürbar. Allen voran Quests, die nun alle reibungslos verlaufen und nicht länger unlösbar sind. Doch gerade das Balancing macht einen guten Eindruck. Gab es im technischen Test irgendwann noch den Punkt, an dem sich ein Teufelskreis mit der Arbeitskleidung einstellte, kann man nun getrost Bauern nachziehen lassen. Ich bin sowas von bereit für die Veröffentlichung kommenden Dienstag. Freut euch auf ein paar Guides!

Maurice Skotschir

Neben Strategie-Spielen, mit denen mein Leben als Zocker begann, hege ich große Liebe zu Rollenspielen und Shootern gleichermaßen. Musikalisch bewege ich mich am liebsten im deutschen Rap und allgemein im (Hard)Rock. Als Redakteur konnte ich bereits bei spieletipps erste Erfahrungen sammeln und seit Mitte 2015 schreibe ich für die Redaktion von shooter-szene.de.