Anthem: Spieler schwinden langsam

Anthem: Spieler schwinden langsam

29. April 2019 Aus Von Maurice Skotschir
BioWares Online-Shooter Anthem konnte bisher kaum jemanden wirklich überzeugen, nun schwinden dem Titel auch noch langsam die letzten Verfechter.

Anthem kämpft schon seit dem Release mit der Gunst der Spieler. Nun scheint auch bei den letzten Optimisten langsam der Groschen zu fallen, dass sich beim Online-Shooter nicht mehr viel ändern wird. War das Entwicklerstudio BioWare anfangs noch kämpferisch und sprach viel mit den Fans, gibt es mittlerweile kaum noch Reaktionen. Fragen und Kommentare der Spieler bleiben unbeantwortet und vielleicht sogar unbeachtet. Das führt letzten Endes natürlich zu einer großen Unzufriedenheit innerhalb der Community und erste Auswirkungen machen bemerkbar.

So wird das Zusammenfinden von Spielern via Matchmaking immer mehr zu einer Suche ohne Erfolg. Normalerweise sollte man sich gerade auf den höheren Schwierigkeitsgraden nicht ohne volle Truppe in den Einsatz stürzen. Da aber immer weniger komplette Teams gebildet werden können, müssen die Missionen in kleineren Truppen angetreten werden. Das führt unweigerlich zu einem Balancing-Problem. Abgesehen davon macht es sowieso kaum Sinn, in den Stufen GM2 und GM3 zu spielen, da es hier im Verhältnis Zeit zu Loot kaum lohnenswert ist. Am meisten Sinn macht es GM1 zu spielen, da es hier ausgewogen ist. Zeigt aber auch, dass BioWare es bisher nicht hinbekommen hat, das Loot-Problem in den Griff zu kriegen. Scheint, als hätte die Abwärtsspirale nun endgültig ihren Anfang genommen.

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