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Rip It! Card Collector im Kurztest: Befriedigende Sammelei

Mit „Rip It! Card Collector“ ist ein inkrementelles Sammelspiel auf Steam erschienen, in dem wir dem Öffnen und Sammeln von Karten fröhnen.

Mit „Rip It! Card Collector“ haben wir endlich einen Weg gefunden, der Sammelleidenschaft zu fröhnen, ohne dass unser Geldbeutel sehr leiden muss. Statt für jedes Boosterpack etwa 5 € bezahlen zu müssen, investieren wir hier 6,79 € und können stundenlang Päckchen öffnen, Doppelte verkaufen und Karten in den Ordner sortieren. Mit dem verdienten Geld aus dem Sparschwein und vom Verkauf der Doppelten, finanzieren wir weitere Booster und kaufen uns Verbesserungen, die das Sammeln noch einfacher gestalten. Wir konnten einen Blick ins Spiel werfen und verraten euch unsere Meinung im Kurztest.

Quelle: Cybernetic Walrus

Öffnen, verkaufen, sammeln

Von Team Ballistic wurden ausgerechnet wir auserwählt, eine Mission von höchster Wichtigkeit zu bewältigen: Karten sammeln! Dem kommen wir natürlich gerne nach. Also setzen wir uns an unseren Schreibtisch und reißen Booster um Booster auf und sortieren unsere Ausbeute. Karten, die wir doppelt erhalten haben, werden sofort für frisches Kapital verkauft. Neue Karten legen wir dabei erstmal zur Seite, um sie danach sanft und sicher im Ordner zu verstauen.

Während wir anfangs noch alles von Hand machen, können wir mit der Zeit immer weitere nützliche Verbesserungen freischalten. Dazu gehört, dass die Booster mehr Karten enthalten, ein automatischer Pack-Öffner oder, dass der Ordner die Karten selbst an der richtigen Stelle einsortiert. So können wir mit zunehmendem Spielfortschritt immer mehr automatisieren und mehr Packs, oder gleich ganze Cases, auf einmal öffnen. So fröhnt man der Sammelwut!

1809, sollt ihr sein

Insgesamt gilt es 1800 Karten zu sammeln, wobei es von jeder Karte neun verschiedene Varianten gibt und zusätzlich neun weitere „exklusive“ Promokarten. Die grundsätzlichen handgezeichneten Designs der Kreaturen, genannt „CritKin“, sind dabei zwischen süß, lustig und sehr cool. Allerdings sind die neun Varianten oder Seltenheiten eher weniger spektakulär und zu ähnlich. Wenn man auf die großen Sammelkartenspiele wie Pokémon, Magic: The Gathering oder Yu-Gi-Oh! schaut, gibt es dort deutlich mehr optische Abwechslung.

Untermalt wird der Sammelspaß von einer chilligen Musik. Das Beste daran ist jedoch, dass wir keinen Zeitdruck haben. Es sitzt uns niemand im Nacken, der möchte, dass das Spiel in zwei Stunden vorbei ist. Es gilt also, im eigenen Tempo voranzuschreiten und so Schritt für Schritt die Sammlung zu vervollständigen. Besonders hilfreich ist auch eine Funktion in den Einstellungen. Dort können wir nämlich den „Pechschutz“ aktivieren, der verhindert, dass wir zu viele Karten doppelt ziehen und so den Fortschritt beschleunigt. Die Funktion lässt sich auf Wunsch natürlich auch abschalten.

Quelle: Cybernetic Walrus

Fazit

„„Rip it! Card Collector“ ist ein kurzweiliges Sammelspiel, das durchaus motivierend ist und in einer Session durchgespielt werden kann, wenn man das möchte. Ansonsten gibt es keinerlei Zeitdruck und jede*r kann das Spiel im eigenen Tempo bestreiten, geführt von chilliger Hintergrundmusik des Spiels. Außerdem sorgen die sinnvollen Verbesserungen, die sich freischalten lassen, für einen kurzweiligen Gameplayloop. Normalerweise wecken Spiele das „nur noch eben dies“-Gefühl, bei Rip It! ist es „nur noch ein Booster“. Wer also gerne Sammelkarten sammelt, findet hier eine spaßige, virtuelle Alternative, die schonender zum Geldbeutel ist, als die realen Vorbilder.„

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