skotschir.de
Desktop-BegleiterIdleIndieKurztest

Coin Harvest im Kurztest: Wenig spannender Desktop-Begleiter

„Coin Harvest“ ist ein kleiner Idle-Desktop-Begleiter, bei dem es darum geht, Münzen zu sammeln und Verbesserungen zu holen.

„Coin Harvest“ ist als kleiner Idle-Desktop-Begleiter gedacht, der einfach parallel neben dem Arbeiten – oder anderen Aktivitäten am PC – läuft. Während wir also arbeiten, läuft das Spiel nebenher und sammelt passiv Münzen, ohne, dass wir aktiv etwas machen müssen. Es genügt, einfach hin und wieder mal einen Blick reinzuwerfen und zu schauen, welche Verbesserungen wir uns leisten können. Ob sich das Prinzip aber wirklich trägt, verraten wir euch in unserem Kurztest.

Quelle: Dumbbell Games

Wenig Varietät

Die Prämisse von „Coin Harvest“ ist schnell erklärt. Es gibt ein Rohr, das von oben herabragt und aus dem stetig Münzen fallen, die sich auf einem Plateau sammeln. An den Rändern des Plateaus gibt es Roboterarme die in regelmäßigen Abständen versuchen die Münzen einzusammeln. Jede eingesammelte Münze bringt dabei etwas Gold, das wir für Verbesserungen nutzen können. Und das ist im Prinzip schon das ganze Spiel.

Lediglich die verschiedenen Verbesserungen bringen noch etwas Varietät mit rein, ändern aber am Großen und Ganzen nichts. So lassen sich weitere „Inseln“, also Roboterarme, freischalten, die entsprechend mehr Münzen sammeln und damit mehr Gold einbringen. Außerdem lassen sich verschiedene Arten von Münzen freischalten, wie Silber-, Gold- oder Platinmünzen die dann entsprechend ihrer Seltenheit mehr Einkommen bringen.

Schnelle Abnutzung

Hinzukommen typische Verbesserungen, wie jene, die im Allgemeinen den Münzwert erhöhen oder die Geschwindigkeit erhöhen, mit der die Münzen aus dem Rohr fliegen oder mit der die Roboterarme arbeiten. Sobald ein gewisser Grenzwert an Einnahmen erreicht ist, kann das Level, oder im Spiel „Reich“ genannt, aufsteigen. Dabei verdienen wir Kristalle, mit denen wir permanente Verbesserungen freischalten können. Zu den permanenten Verbesserungen gehören ebenfalls ein erhöhter Münzwert, oder, dass wir mit mehreren Inseln starten, statt nur mit einer.

Insgesamt gibt es sechs „Reiche“, die mit eigenen Münzen, Inseln und Layout daherkommen, aber am Spielprinzip nichts ändern. Entsprechend nutzt sich das Ganze in „Coin Harvest“ auch schnell ab und wirkliche Abwechslung gibt es nicht. Zudem wurden Ingame-Assets mit der Hilfe von KI erstellt, sowie manche Assets für den Steam-Store.

Quelle: Dumbbell Games

Fazit

„„Coin Harvest“ wirkt zunächst wie ein netter Desktop-Begleiter, der neben dem Arbeiten einfach vor sich hinläuft und den man nicht aktiv beachten muss. Doch bereits nach kurzer Zeit wird klar, dass hier weder Abwechslung noch sonderlich viel Tiefe zu erwarten ist. Da gibt es deutlich bessere Desktop-Begleiter, die trotz ihrer Passivität Spielspaß aufbringen können. Die Verbesserungen, die es gibt, sind reiner Standard. Die verschiedenen Reiche sehen einfach nur anders aus, bieten aber sonst nichts. Insgesamt ist es also nur Stunden über Stünden das Gleiche grinden. Wir können an der Stelle nur davon abraten.„

Ein Review-Key wurde uns freundlicherweise vom Publisher zur Verfügung gestellt.

Ähnliche Beiträge