HumanitZ ist jetzt nach über zweieinhalb Jahren Early-Access-Phase in den Full Release gegangen – wie ist der Stand des Spiels?
Seit dem 06. Februar 2026 ist HumanitZ in der Version 1.0 verfügbar – etwa zweieinhalb Jahre nach dem Start in die Early-Access-Phase. Seitdem folgten regelmäßige Updates und Verbesserungen. Inzwischen hat sich also einiges getan am Open-World-Survival-Spiel aus dem Hause Yodubzz Studios und indie.io. Wir haben die Gelegenheit bekommen, uns den 1.0-Release anzuschauen und verraten euch, ob ihr hier bedenkenlos zuschlagen könnt.
Zombie-Apokalypse
Bei HumanitZ handelt es sich um ein isometrisches Open-World-Survival-Abenteuer, in dessen Welt die Zombie-Apokalypse ausgebrochen ist. Das klingt zwar ausgelutscht, doch Zombie-Survival-Spiele erfreuen sich dennoch immer wieder großer Beliebtheit, trotz der Übersättigung. Denken wir vor allem mal an 7 Days to Die oder Project Zomboid, die sich nach wie vor in ihren EA-Phasen befinden und immer wieder Thema sind. Und genau zwischen diesen Titeln würden wir das Spiel von Yodubzz Studio einordnen.
Denn wir starten ins Spiel und haben gleich von Beginn an völlige Freiheit über das, was wir machen wollen. Egal, ob wir erst einmal Zombiehorden wegklatschen – sofern uns das gelingt – oder etwas bauen wollen. Oder wir erkunden einfach die Welt, in der wir uns befinden. All das können wir frei entscheiden, dank des Sandbox-Aspekts des Spiels. Und die Version 1.0 hat einiges mit sich gebracht. Dazu gehören unter anderem neue Charaktermodelle, ein überarbeiteter Skilltree, es gibt ein neues System für Beute-Items in der näheren Umgebung, Änderungen am Tutorial und den Schwierigkeiten, und und und … Die Liste der Änderungen und hinzugefügten Sachen ist wirklich sehr lang.
Stadt, Land, Fluss?
Wie bereits erwähnt stehen uns endlos viele Optionen zur Verfügung, die wir in Anspruch nehmen können. Denn im Grunde ist alles möglich, was wir uns vorstellen können. Wir können in die nächste Stadt gehen, um dort nach Beute oder nützlichen Gegenständen zu suchen – oder wir bleiben in der ländlichen Peripherie und haben ein vermeintlich ruhigeres virtuelles Leben. Treffen wir auf Zombies, können wir sie mit verschiedenen Methoden loswerden, wozu natürlich auch der allseits beliebte Nahkampf gehört. Ansonsten lassen sich die Gestalten aber auch aus dem Hinterhalt attackieren.
So sammeln wir nach und nach die Ressourcen, die wir brauchen und errichten uns eine eigene, kleine Siedlung, in der – hoffentlich – alle sicher sind. Das Ressourcenmanagement spielt auch eine wichtige Rolle, immerhin riskieren wir für Nachschub ständig unser Leben. Alternativ können wir auch bereits bestehende Bauten an uns reißen und als Basis nutzen, oder wir gehen einfach angeln und jagen.
PvE und PvP
Doch die Infizierten sind nicht unser einziges Problem. Typischerweise entstehen in einem apokalyptischen Szenario nicht nur menschliche Siedlungen, die einfach überleben und ihre Ruhe vor Gefahren haben wollen, sondern auch jene, die dem Größenwahn verfallen und selbst in dieser schweren Zeit anderen das Leben zur Hölle machen wollen. Gemeint sind natürlich Banditen, deren Basen wir bei Bedarf selbst überfallen und übernehmen können.
Das Schöne ist, dass wir bei all den bereits genannten Aktivitäten nicht unbedingt alleine sein müssen. Stattdessen gibt es die Möglichkeit, im Koop- oder Online-Modus mit Freunden durch die Spielwelt zu streifen. Auch hier gibt es die Option, dass nicht alle Spieler:innen unbedingt einen freundlichen Weg einschlagen wollen, denn es gibt sowohl PvE- als auch PvP-Modi mit dedizierten Servern und Proximity-Voice-Chat.
Performance-Probleme
Was weniger schön ist, ist die Tatsache, dass es trotz der langen EA-Phase noch immer einige Baustellen gibt. Gerade die Performance von HumanitZ lässt immer wieder zu wünschen übrig – immerhin haben die Entwickler bereits angekündigt, dass sie in den nachfolgenden Patches darauf eingehen werden. Leider ist das nicht das Einzige, denn vor allem die Kamera sorgt – nicht nur bei uns – immer wieder für Kritik. Das liegt aber vor allem an der Standardeinstellung eben jener und kann in den Optionen angepasst werden, sodass sie deutlich angenehmer wirkt.
Insgesamt überwiegen aber die positiven Aspekte des Spiels und das sind vor allem die Möglichkeiten, die wir haben. Gerade auch der Koop-/Online-Modus sind eine sinnvolle Möglichkeit, noch mehr Spaß zu haben.

Fazit
„Bei HumanitZ handelt es sich auf jeden Fall nicht um bloß ein weiteres Spiel im Zombie-Survival-Genre, sondern hebt sich mit seinen Möglichkeiten und dem generellen Spielgefühl von anderen ab. Zu wissen, dass man im Grunde alles machen kann, was einem gerade einfällt, ist super befriedigend – zumal es größtenteils auch funktioniert. Auch der Koop- und Online-Modus fühlen sich gut umgesetzt an und bringen eine neue Ebene mit rein, die man im Solo-Modus nicht hat. Leider gibt es noch einige Performance-Probleme und störende Bugs, die aber mit Sicherheit bald behoben werden. Schon zum jetzigen Zeitpunkt lässt sich die ein oder andere Stunde in das Spiel investieren, ohne, dass es lästig wird – und es ist gerade noch für ca. 11 Euro im Angebot!„
Der Review-Key für den PC wurde uns freundlicherweise von StridePR zur Verfügung gestellt.




