StarRupture ist ein Open-World-Basisspiel in der First-Person-Ansicht und fokussiert sich auf das Entdecken und Automatisieren von Abläufen.
StarRupture ist das Nachfolgeprojekt von Entwicklerstudio Creepy Jar, die wir bestens vom Dschungel-Survival-Spiel Green Hell kennen. Nun gibt es statt dichtem Gewusel durch mit Blättern bedeckte Gebiete einen extraterristischen Ansatz im Weltraum mit futuristischem Setting. Die grundsätzliche Prämisse bleibt jedoch bestehen: Wir sind ein einzelner Überlebender und müssen mit den Gegebenheiten zurecht kommen. Zugegeben, StarRupture setzt vor allem auf das Errichten von Produktionen im industriellen Maßstab – das gab es bei Green Hell nicht. Dennoch müssen wir unser überleben sichern, die Welt erkunden und schauen, was die Szenerie so hergibt. Wir durften einen Blick in die laufende Early-Access-Phase des Spiels werfen und teilen euch hier unseren Eindruck mit.
Erkunden, Bauen, Kämpfen
Es wäre natürlich kein Survival-Spiel, wenn die Umgebung nicht auf die eine oder andere Art lebensfeindlich wäre. In StarRupture formt sich der Planet, auf dem wir gestrandet sind, ständig durch wiederkehrende Elementarkatastrophen neu. Das bedeutet, dass in regelmäßigen Abständen eine alles vernichtende Katastrophe den Planeten heimsucht, vor der wir uns am besten in unserer Basis verstecken. Wenn wir uns nicht gerade in Sicherheit bringen müssen, besteht der grundlegende Ablauf des Spiels aus drei Säulen: Erkunden, Bauen und Kämpfen.
Beim Erkunden machen wir uns vor allem auf die Suche nach verschiedenen Bauplänen und Ressourcen. Baupläne sind dabei aber das Wichtigste, denn dadurch bestimmt sich, was wir überhaupt erstmal bauen können. Am Anfang steht da nur ein „Basic Item Printer“ mit dem wir die grundlegendsten Dinge herstellen können, wie einfache Baumaterialien oder Munition. Doch mit der Zeit erweitert sich die Basis zu einem regelrechten Netzwerk aus verschiedenen Drohnen und Schienen. Positiv hervorzuheben ist an der Stelle, dass sich die Gebäude immer bei Ressourcen bedienen können, die wir vorrätig haben und so nicht jedes Förderband manuell ein- und ausgerichtet werden muss.
Die Feuerwelle
Woran wir jedoch nicht vorbeikommen sind die anderen beiden Säulen des Spiels. Denn mit dem Erkunden und Finden neuer Baupläne erhalten wir Zugriff auf neue Gebäude und Ressourcen – und beim Erkunden treffen wir auch immer wieder auf Gegner. Der Kampf gegen die außerirdischen Wesen nimmt auch mit der Größe unserer Basis zu, denn die Aliens mögen es nicht so gerne, wenn ihr Planet plötzlich mit Gebäuden vollbetoniert wird. Dabei schwärmen in ständigen Abständen Gruppen von Gegnern auf unsere Basis zu und infizieren uns mit einer „Infektion“, die uns dafür bestraft, im Freien zu verweilen.
Dabei tauchen die Gegner vor allem während und nach einem „Feuerwellen“-Event auf. Die Feuerwelle ist eine periodisch auftretende Sonneneruption die nicht nur den Himmel erhellt, sondern auch vieles in ihrem Weg mit sich reißt. Das stellt uns als Spieler vor eine schwierige Entscheidung. Entweder, wir lassen alles stehen und liegen und suchen Schutz, oder wir gehen das Risiko ein, weiter im Freien zu verweilen, bis es nicht mehr geht, und begegnen dabei den femden Kreaturen, die es auf uns abgesehen haben. Das Feuerwellen-Event ist auch das, was den Titel am stärksten von anderen Survival-Automation-Spielen abhebt.
Koop & Updates
Auch wenn wir in StarRupture grundsätzlich alleine auf dem fremden Planeten gestrandet sind, können wir bis zu drei Freunde einladen und zusammen auf diesem einsamen Himmelskörper umherstreifen. Dadurch wirkt die Welt natürlich etwas weniger bedrohlich und es vereinfacht auch die Suche nach weiteren Bauplänen und Ressourcen. Immerhin kann sich die Gruppe dann aufteilen und an mehreren Orten gleichzeitig suchen. Es ist auf jeden Fall eine sinnvolle Ergänzung zu dem, was das Spiel sonst Solo zu bieten hat.
Da es sich um einen Early-Access-Titel handelt, ist selbstverständlich noch nicht alles im Spiel vorhanden, was es am Ende der EA-Phase beinhalten soll. So wurden alleine von April bis Juni mehrere Hotfixs veröffentlicht, die sich vor allem um das Verbessern der Stabilität kümmern sollten. Anfang September wurde dann das zweite große Update veröffentlicht, das sich vor allem um Quality-of-Life-Verbesserungen drehte. Stand Oktober 2026 befinden wir uns bei Version 0.3.5 – es folgen also noch einige Updates bis zur Version 1.0.
Fazit
„Dass Creepy Jar gute Survival-Spiele können, haben sie mit Green Hell auf jeden Fall schon bewiesen. Dieses Mal soll also ein frisches Setting mit einer ähnlichen, aber anderen Prämisse her. Das Ergebnis ist mit dem aktuellen Early-Access-Stand von StarRupture definitiv vielversprechend. Schon jetzt schafft es der Titel, einen motivierenden Gameplay-Loop aufrechtzuerhalten, der jetzt aber noch von weiteren Updates ergänzt werden muss. Seit dem EA-Start im Januar diesen Jahres gab es bisher zwei große Updates und etliche Hotfixes. Jetzt muss das Entwicklerstudio nur noch die Frequenz aufrechterhalten können. Wenn sie das schaffen, winkt uns hier früher oder später ein sehr ordentlicher Survival-Titel, den wir gerne und lange spielen. Wer die Art von Spielen mag, sollte definitiv jetzt schon einen Blick ins Spiel werfen und an der Entwicklung – in Form von Feedback – teilhaben.„
Ein Review-Key wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt.




